Anti-Aging

Der Begriff Anti-Aging ist eine neuzeitliche Wortschöpfung und steht für jene Maßnahmen, die den natürlichen Alterungsprozess herauszögern und die Lebensqualität im Alter verbessern.

Generell hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung in der „ersten Welt“ erhöht, deshalb spielt die Begleitung des Alterungsprozesses eine immer größere Rolle in der Gesellschaft. Das Altern wird durch genetisch bedingte Ursachen, Umwelteinflüsse, Lebensstil, hormonelle Einflüsse und die Nährstoffversorgung beeinflusst. Das Anti-Aging wird von Ernährungswissenschaftlern, Nahrungsergänzungsmittel- und Kosmetikherstellern, Schönheitschirurgen und Anti-Aging-Medizinern praktiziert.

Bausteine des Anti-Agings

Folgende Faktoren spielen eine wesentliche Rolle beim Anti-Aging:

Therapieformen und Arbeitsmethoden des Anti-Agings

In der Anti-Aging-Medizin werden zur Diagnose zunächst Anamnese-Gespräche unter Berücksichtigung der Krankengeschichte und der Lebenssituation geführt, dann folgen je nach Patient Labordiagnostik zur Ermittlung des Hormonspiegels und der Nährstoffversorgung. Eine sportmedizinische Untersuchung gibt Aufschluss über die körperliche Fitness, Gespräche mit einem Psychologen helfen, den mentalen Status des Patienten zu ermitteln.

Als mögliche Therapieformen gelten die medikamentöse Behandlung mit Hormonersatzpräparaten und Mikronährstoffen, eine umfassende Ernährungsberatung, kosmetische Behandlungen, Präventionsmaßnahmen, Gedächtnistraining, Bewegungsangebote und Psychotherapie.