Arbeitsmedizin

Die Arbeitsmedizin übernimmt die betriebsbezogene Gesundheitsberatung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Das Arbeitsschutzgesetz stellt den rechtlichen Rahmen für die Arbeitsmedizin dar. Zu ihren wesentlichen Charakteristika zählen innerbetriebliches Gesundheitsmanagement, Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Ihr grundlegendes Ziel ist es, Arbeit menschengerecht zu gestalten, was zu geringeren Fehlzeiten führt und die Motivation der Arbeitnehmer steigert.

Aufgaben der Arbeitsmedizin

Folgende Aufgaben spielen eine wesentliche Rolle in der Arbeitsmedizin:

Methoden der Arbeitsmedizin

Als mögliche Methoden der Arbeitsmedizin gelten das Angebot von Gesundheitstagen, z.B. zum Thema Ernährung oder Rauchen, die Durchführung von Anti-Stress-Seminaren, die Arbeitsplatzanalyse auch in ergonomischer Hinsicht, die arbeitsmedizinische Untersuchung, auch zur Vorsorge gedacht, regelmäßige Seh- und Hörteste, Impfungen, Erste Hilfe, Rückenschule, psychologische und umweltmedizinische Beratung sowie eine interdisziplinäre Gesundheitskontrolle.

Krankheitsbilder am Arbeitsplatz

Es können psychomentale Erkrankungen wie das Burn-out-Syndrom auftreten. Ferner gehören auch Suchtprobleme, Rückenschmerzen, chronische Krankheiten, Beeinträchtigungen der Sehkraft und des Gehörs sowie Arbeitsunfälle dazu.